Zum Hauptinhalt springen

Forschergeist auf vier Rädern: Das Ökomobil begeistert Fünftklässler in Philippsburg

Schülerinnen und Schüler der Nikolaus-von-Myra-Schule Philippsburg untersuchen mit Keschern den Lebensraum Wasser am Freyersee im Rahmen des Ökomobil-Projekts.

Einen spannenden Schultag der besonderen Art erlebten die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse der Nikolaus-von-Myra-Schule, als das Ökomobil am Freitag, 17.10.25 in Philippsburg Station machte. Das rollende Naturschutzlabor des Regierungspräsidiums Karlsruhe, das unter dem Motto „Natur erleben, kennen lernen und schützen“ seit 1987 in Baden-Württemberg unterwegs ist, ermöglicht mobile Umweltbildung. Es ist mit allem ausgestattet, was das Biologenherz begehrt und verwandelte so den Unterricht in ein echtes Naturforschungsabenteuer.

Ausgerüstet mit Keschern, Mikroskopiernäpfen, Petrischalen – und selbstverständlich in Gummistiefeln und Wathosen – machten sich die jungen Nachwuchsforscherinnen und -forscher auf den Weg zum nahegelegenen Freyersee. Dort wurde mit großem Eifer gekeschert, gesammelt und beobachtet. Die Kinder konnten eine erstaunliche Vielfalt an Kleinlebewesen entdecken: Plattwürmer, Hüpferlinge, Ruderwanzen, Wassermilben, Wasserflöhe Wasserringelwürmer und sogar Plattwürmer wurden aus dem Lebensraum Wasser gefischt und anschließend unter dem Mikroskop genau unter die Lupe genommen.

Ein Schüler der Nikolaus-von-Myra-Schule Philippsburg untersucht Wasserlebewesen unter dem Mikroskop im mobilen Naturschutzlabor Ökomobil.

Wie echte Biologen dokumentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Funde, verglichen Merkmale und lernten die Bedeutung der einzelnen Tiere für das Ökosystem Gewässer kennen. Im Ökomobil selbst wurden die Beobachtungen dann vertieft und ausgewertet – ein Klassenzimmer mitten in der Natur, das Wissen erlebbar machte.

Der Besuch des Ökomobils war nicht nur lehrreich, sondern weckte bei vielen Kindern das Interesse an Biologie und Umweltschutz. Ein gelungener Tag voller Entdeckungen, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. 

Ein großes Dankeschön geht auch den Fischerverein ASV, der uns für diese Veranstaltung jedes Jahr sein Vereinsgelände zur Verfügung stellt. 

N. Gallia