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mein Körper 22

Schüler*innen der beiden Klassen 5/6 zu Besuch bei der Theater-Reihe „Mein Körper gehört mir!“


„Ich hab' gelernt, „Nein“ zu sagen!“
Durchgeführt wurde das 3-teilige und mehrfach ausgezeichnete Präventionsprogramm im vergangenen Dezember von der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück. Nicht nur Eltern, Erzieher*innen und Lehrkräfte, wir alle haben die wichtige Aufgabe, Kinder und Jugendliche vor sexuellem Missbrauch zu schützen. Prävention und Aufklärung kommen jedoch in pädagogischen Kontexten, im Rahmen der Unterstützung des Selbstwertgefühls, Selbstbewusstseins und Selbstvertrauens, eine besondere Rolle zu. Der Besuch des Programms „Mein Körper gehört mir!“ ist seit Jahren ein wichtiger Teil unseres schulischen Präventionsangebotes.


Die beiden Schauspieler brachten uns einen lehrreichen, bunten Strauß an szenischen Dialogen mit, den sie gemeinsam mit uns besprachen und vertieften. Die theaterpädagogischen Szenencollagen eröffneten den Schüler*innen diese Tabuthemen und machten so Mut, sich mit diesen auseinanderzusetzen. Ein Schüler fasste seine neuen Erkenntnisse wie folgt zusammen: Er habe gelernt dass er „Nein sagen“ könne, wenn er ein Nein-Gefühl habe und er laut rufe, wenn ihn jemand belästigt. „Ich habe gelernt, dass nicht jeder mich anfassen darf und dass ich auf mich aufpassen soll“. Als zukünftige Handlungsanweisung dienen den Schüler*innen nun drei Fragen‚ um sie vor möglichen Gefahren zu schützen. Wird eine von diesen mit „Nein“ beantwortet, bedeutet dies: „Nein“ sagen, weggehen und Hilfe bei Erwachsenen zu holen. Schlussendlich wurden die Schüler*innen auch darin bestärkt, sich auf das eigene Bauchgefühl zu verlassen. Ein Gefühl, das man auch erst erlernen bzw. erfühlen muss.


Unser Dank für diese wichtigen und unvergesslichen Aufführungen gilt der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück und jenen, die uns diese Aufführungen organisatorisch und finanziell ermöglicht haben: Patricia Klein von der Schulsozialarbeit der Stadt Philippsburg, dem Förderkreis der Nikolaus-von-Myra-Schule sowie der Jugendstiftung der Sparkasse Karlsruhe, die sich mit einem Betrag von 5 € je Kind an den Kosten beteiligte.
M. Zimmermann